Kieferer Mittelschüler holen den Titel beim Fair-Play-Cup 2019 in Brannenburg

Abgekämpft, aber ungeheuer stolz kehrte die Fußballmannschaft, die sich aus 5. und 6.-Klässlern der Mittelschule Kiefersfelden zusammensetzte, mit dem Wanderpokal des Siegers für den Fair-Play-Cup 2019 nach Hause zurück.

 

Bei dieser Fußballveranstaltung dreht sich alles um den fairen Handel, der eigentlich auch in der weltweit populärsten Sportart möglich sein sollte. So wurden für dieses Turnier von der „Eine Welt“ – Organisation fair produzierte Fußbälle zur Verfügung gestellt, die nicht – wie sonst bei den bekannten Sportartikelfirmen üblich – aus schlecht bezahlter Kinderarbeit stammen.  Die Maria-Caspar-Filser-Schule Brannenburg übernahm als „Fairtrade-Schule“ die Organisation für dieses Turnier.

Nach der Begrüßung durch Rektorin Alexandra Mayr in der Realschulturnhalle wurden zunächst die Begegnungen ausgelost. Als erster Gegner bekamen unsere Schüler dabei die Vertretung der Grund- und Mittelschule Bad Endorf zugeteilt. Es entwickelte sich von Anfang an ein hart umkämpftes Spiel, bei dem sich unsere Truppe am Ende nicht unverdient mit 1:0 durchsetzte und damit ins Finale einzog.

Dort wartete die Michael-Ende-Schule aus Raubling, die ihre Partie ganz souverän gegen die Brannenburger Gastgeber gewann. Deshalb waren die Raublinger auch für das Finale klarer Favorit. Allerdings hielt sich unsere Mannschaft genau an die taktischen Vorgaben und gab den technisch starken Spielern keinen Raum für ihre trickreichen Aktionen. Bei eigenem Ballgewinn wurde dann auch noch sehr zügig nach vorne gespielt, sodass schnell ein 3:0- Vorsprung erkämpft wurde. Nach dem Seitenwechsel wollten die Raublinger mit aller Macht den Rückstand wettmachen. Aber außer dem Anschlusstreffer zum 3:1 ließen unsere Mädels und Jungs nichts mehr zu. Daher war der Jubel riesengroß als die Schlusssirene ertönte und der verdiente Lohn in Form eines schönen Wanderpokals aus Ton übergeben wurde!

Unsere Schule ist digitalisiert!

Im Mai 2017 wurde im bayerischen Kabinett beschlossen, die „Digitale Bildung in Schulen“ weiterzuentwickeln und zu konkretisieren.

Der kompetente Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien stellt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine vierte Kulturtechnik dar.

Nachdem ein schulspezifisches Medienkonzept erarbeitet war, machte sich die Schule zusammen mit der Gemeinde daran, dieses auch zu verwirklichen.

Seit den Herbstferien ist jetzt in allen Klassenzimmern, Fachräumen und Gruppenräumen ein Computer mit Internetanschluss, ein Beamer mit Projektionsfläche und eine Dokumentenkamera installiert.

So macht das Unterrichten und Lernen richtig Spaß! Lehrer und Schüler sind begeistert!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Bürgermeister Hajo Gruber, der uns immer offen und tatkräftig bei der Digitalisierung unterstützte, sowie beim Kämmerer Sebastian Senftleben, der dafür sorgte, dass die Fördergelder „flossen“!